Aktuelle Berichte der Stiftung SLW


Miniphänomenta an der Liebfrauenhausschule

Die Freude am Forschen ist groß

Am Anfang liefen die Schülerinnen und Schüler von der einen zur anderen Station, probierten kurz das Experiment aus, dann ging es schnell weiter, um den Technikparcour mit 52 Haltestopps möglichst zu schaffen. Nach ein paar Tagen, so Schulleiter Michael Richter, steuerten die Mädchen und Jungen gezielt ihre Lieblingsexperimente an und beschäftigten sich intensiv mit den physikalischen Gesetzen und ihrer Wirkung. Möglich gemacht hat diese Ausstellung, bekannt unter dem Namen "Miniphänomenta" das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw). Zwei Wochen lang machte die Mitmach-Messe Station in der Liebfrauenhausschule.

Physik zum Anfassen und Entdecken, das ermöglicht die Miniphänomenta nach einem ganz einfachen Prinzip: An 52 Stationen werden Experimente der Naturwissenschaften aufgebaut, und dann dürfen die Schüler nach Lust und Laune ausprobieren und selbst herausfinden, wie denn nun das einzelne Phänomen genau funktioniert. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten es da schon schwerer. Sie waren im Vorfeld bei einer Einführung immer wieder angehalten worden, nur ja nichts zu erklären, denn die Kinder und Jugendlichen sollten selbst Antworten auf das große "Warum?" finden. Die Zielsetzung, die Lust an Naturwissenschaften zu wecken, ist jedenfalls voll aufgegangen: am 29. April werden Lehrer, Schüler und Eltern in einer gemeinsamen Aktion einen Teil der Experimentierstationen nachbauen und ihnen damit einen dauerhaften Platz in der Liebfrauenhausschule zu schaffen.

 

 Miniphänomenta in der Liebfrauenhausschule

Nina hat mit ihrem Papa die "Wasservariante" beim Forschen gewählt. Neugierig sind beide auf die Reaktionen beim Bewegen. Foto: Michael Busch

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© Fränkischer Tag (16.03.2017)